News - 26.02.2019 Das Bundeskabinett verabschiedete am 20. Februar 2019 die von der BMEL Julia Klöckner vorgelegte Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Damit ist das Ziel verbunden, bis zum Jahr 2030 Lebensmittelabfälle in Deutschland in allen Sektionen um die Hälfte zu reduzieren. "In Deutschland werfen wir jedes Jahr 11Millionen Tonnen Lebensmittel weg, das will ich ändern,“ so Klöckner zu Ihrer Strategie. Über diese Entscheidung freut sich Torsten von Borstel, Geschäftsführer United Against Waste e.V. (UAW). „Seit fünf Jahren hat unser Verein alle Weichen dafür gestellt, wir sind auf die Umsetzung der Strategie in der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) vorbereitet.“

Auftakt: Dialogforum zur Vermeidung von Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der AHV
Zeitgleich mit der Kabinettbefassung startete das Dialogforum zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der AHV. Veranstaltet wird das Forum gemeinsam mit dem Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dem WWF, der Uni Münster sowie UAW. Als erstes Gremium des Umsetzungsprozesses nimmt es seine Arbeit auf. Intention dieses Dialogforums ist es, einheitliche Methoden zur Erfassung und Analyse von Lebensmittelabfällen sowie entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung festzulegen. Zudem sollen Zielmarken für verabredete Zeiträume bis 2030 für den Außer-Haus-Markt festgelegt, Instrumente zur Evaluierung vereinbart und eine Dokumentation von Maßnahmen und erreichten Zielen durchgeführt werden.

Größtes Potenzial zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen
Fakt ist: Der Außer-Haus-Markt hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Laut von Borstel bietet er von allen Sektionen das größte Potenzial zur Reduzierung. „Eine Abfallmessung sorgt für Transparenz, Klarheit und ein verändertes Bewusstsein, daraus resultieren Maßnahmen zur Reduzierung. Wer Lebensmittelabfälle reduziert, spart Geld und schont die Ressourcen.“ Dies zeigen auch die Ergebnisse der von UAW durchgeführten über 500 Abfallmessungen und -analysen in Kooperation mit den unterschiedlichsten Betrieben. .

Foto UAW

Gleichzeitig mit der Kabinettbefassung am 20. Februar 2019 startet das Dialogforum Außer-Haus-Verpflegung mit einer Auftaktveranstaltung und nimmt als erstes Gremium des Umsetzungsprozesses seine Arbeit auf. Ziel dieses Dialogforums ist es, einheitliche Methoden zur Erfassung und zur Analyse von Lebensmittelabfällen sowie entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung festzulegen. Zudem sollen Zielmarken für verabredete Zeiträume bis 2030 für den Außer-Haus-Markt (Branche gesamt, Teilsektoren und für Unternehmen) festgelegt, Instrumente zur Evaluierung vereinbart und eine Dokumentation von Maßnahmen und erreichten Zielen durchgeführt werden. Das Dialogforum zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung veranstaltet der World Wildlife Fund (WWF) Deutschland, United Against Waste, Uni Münster gemeinsam mit dem BMEL.

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