News 04.10.2016 -Die Sustainable Food Academy feierte ihre Gründung gemeinsam mit United Against Waste mit einem Zukunftsforum für die Foodbranche

Das Start-Up Unternehmen im Weiterbildungsbereich brachte bei seinem Gründungsakt am 29. September 2016 die Großen der Branche mit den Kleinen zusammen - zum gegenseitigen Vorteil, behaupten die beiden Gründerinnen.Die Liste der Teilnehmer beim Zukunftsforum der Sustainable Food Academy liest sich wie ein Who is Who der Branchengrößen aus der Lebensmittelwirtschaft. In der für ihre alternativen Food-Konzepte bekannten Markthalle Neun in Berlin Kreuzberg trafen die Experten der Großen auf die jungen Unternehmer der Kleinen wie z.B. auf die Tofu Tussis, den Craft Beer Brauer Johannes Heidenpeter und den italienische Brotbäcker Alfredo Sironi. Diskutiert wird über Nachhaltigkeit in der Food-Branche, über ihre Umsetzbarkeit im Kleinen wie im Großen, über schnelllebige und langlebige Food-Trends und über Visionen für die Zukunft der Branche.

Zusammengebracht haben diese höchst unterschiedlichen Akteure der Lebensmittelbranche zwei in Deutschlands Food-Szene nicht ganz unbekannte Frauen: Nadja Flohr-Spence ist Expertin für nachhaltige Nahrungssysteme und Food Waste sowie Initiatorin der mittlerweile weltweit umgesetzten Schnippeldisko. Denise Loga ist Nachhaltigkeitsexpertin für die Themen Lebensmittel, Landwirtschaft und Klima. Vereint werden sie nicht nur von der Überzeugung, dass nachhaltiges Handeln für jedes Unternehmen betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch von der Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln. Beides führte schlussendlich zur Gründung der Sustainable Food Academy (SFA) und der Planung des Zukunftsforums. Mit ins Leben gerufen haben das Zukunftsforum das Diderot, ein kulinarischer Raum zwischen Wissenschaft und Handwerk in Berlin, und die bundesweit bekannte Initiative „United against Waste“ (UaW), die mit ihrem Abfall-Analyse-Tool Unternehmen bei der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung unterstützt. Das Zukunftsforum soll nun regelmäßig stattfinden und weitere Partner für die wegweisende Veranstaltung sind willkommen. Nadja Flohr-Spence ist sich sicher: „Das Zukunftsforum wird ein wichtiger Branchentreff für alle Nachhaltigkeitsakteure im Food-Business.

Unsere Vision ist es, durch das Forum Impulse für eine neue Unternehmenskultur der Nachhaltigkeit zu setzen.“ Von den Teilnehmern des Zukunftsforums haben die Veranstalter dazu viel positives Feedback bekommen. Positives Feedback gab es auch zur Gründung der Sustainable Food Academy.

Der Geschäftsführer von UaW Torsten v. Borstel ist von dem Erfolg der SFA überzeugt: „Die beiden Gründerinnen füllen mit ihrem auf die Food-Branche zugespitztem Konzept eine große Lücke im Weiterbildungsbereich. Der Bedarf ist enorm, viele Unternehmen stehen beim Thema Nachhaltigkeit noch ganz am Anfang“.

Das eigenfinanzierte Berliner Start-Up Unternehmen entwickelt und vermarktet interaktive Schulungen und Learning Journeys rund um das Thema „Nachhaltiges Foodmanagement“. Dazu vernetzt die SFA Unternehmen, Experten und Persönlichkeiten der Branche und bietet Einblick in die sich ständig verändernden Konsumentenwelten. Das SFA-Team stellt nachhaltige Food-Trends vor und analysiert ihre unternehmerischen Potentiale. „Unser ganzheitliches Bildungskonzept setzt Impulse, um nachhaltiges Handeln im Food Business auf allen Ebenen begreifbar und gewinnbringend umsetzbar zu machen,“ sagt Co-Gründerin Denise Loga, „Etwas Vergleichbares gibt es in Deutschland bislang nicht.“ Das Angebot der Akademie wird durch individuelle Beratungsdienstleistungen abgerundet und steht Unternehmen, Beratern und sonstigen Akteuren der Lebensmittelbranche offen.

Die Agenda des heutigen Tages vorgestellt von Denise Loga und Nadja Flohr-Spence

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über 36 Teilnehmer aus der Foodbranche folgten der Einladung

Mit ins Leben gerufen haben Torsten v. Borstel United Against Waste sowie Eva Maria Endres und Prof. Christoph Klotter vom Diderot Berlin

Kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer mit der Frage - was ist Ihr Lieblingsessen

Welche Werkzeuge braucht es, um Nachhaltigkeit in der Foodbranche zu installieren

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