News 05.08.2013 - Vermeiden von Lebensmittelabfällen - ob im Privathaushalt in Gaststätten oder in Kantinen

Stuttgart kam zu dem Ergebnis, dass Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte jährlich knapp 11 Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgen. Laut Studie entsteht der Großteil dieser Lebensmittelabfälle (61 Prozent) in Privathaushalten, gefolgt von Großverbrauchern wie Gaststätten oder Kantinen sowie der Industrie (jeweils rund 17 Prozent).

Unter dem Titel "Zu gut für die Tonne" hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) eine breit angelegte Informationskampagne für Verbraucher gestartet. "Wir wollen den Menschen nützliches Wissen und praktische Tipps vermitteln über den Umgang mit Lebensmitteln - vom Einkauf über die richtige Lagerung bis hin zur Verarbeitung in der Küche. Auf einer neuen Internet-Plattform werden alle Informationen gebündelt", so Aigner.

Ziel von „United Against Waste e. V.“ ist es, bei allen Beteiligten in der Gemeinschaftsgastronomie und im Außer-Haus-Markt das Bewusstsein für das Thema Verschwendung von Lebensmitteln zu schärfen. Neben der Sensibilisierung der Branche bietet der Verein effiziente und praxisnahe Lösungen an, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren und Betriebsabläufe effizienter zu gestalten.

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung - beide Initiativen verfolgen das gleiche Ziel.

(v.l.n.r) Alexandra Zaich (Unilever Food Solutions), Ilse Aigner (Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Klaus Ridderbusch Vice President Unilever Food Solutions D-A-CH und 1. Vorsitzender United-Against-Waste.e. V.) beim Internationalen Abendempfang des Global Forum for Food and Agriculture Berlin e.V.

Zu gut für die Tonne

Zu gut für die TonneLebensmittelabfälle entstehen überall: in der Industrie, im Großhandel, in Bäckereien und Supermärkten, in Restaurants und Kantinen. Und nicht zuletzt in jedem Haushalt. Etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll, allein in den 40 Millionen privaten Haushalten werden jährlich etwa 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Diese alltägliche Verschwendung können wir uns nicht länger leisten – sie ist ökologisch, ökonomisch und ethisch nicht vertretbar. Ein Großteil der Abfälle wäre vermeidbar. In den privaten Haushalten geht man von zwei Drittel - also etwa 4,4 Millionen Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle - aus. Da müssen wir ran. Deshalb hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im März 2012 die Initiative Zu gut für die Tonne! gestartet. Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie, Landwirtschaft sowie Verbraucherverbände, Kirchen und NGOs haben sich der Initiative angeschlossen. Im Internetportal www.zugutfuerdietonne.de und auf der App findet man neben hunderten Rezepten für „Beste Reste“ einen Wissenstest sowie hilfreiche Tipps was jede und jeder gegen Lebensmittelverschwendung tun kann.

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